ACTANOL KAMPAGNE

CO₂ fährt mit.
Ob du willst oder nicht.

Leistungssport bedeutet ständige Bewegung: zwischen Trainingsorten, Wettkämpfen und medizinischen Terminen.
Über Wochen und Monate hinweg entstehen dabei zahlreiche Fahrten, Flüge und Aufenthalte. Ein logistischer Kraftakt, der im Hintergrund meist unsichtbar bleibt. Was dabei bislang selten mitgedacht wird, ist der ökologische Fußabdruck, den diese Mobilität verursacht.

Was eine Saison hinterlässt – und was wir daraus machen

ACTANOL Energie hat gemeinsam mit den Skisportler:innen Anna Schillinger, Valentin Jachmann und Jacob Schramm die Wettkampfsaison 2024/25 über einen Zeitraum von sieben Monaten dokumentiert. Ziel war es, die mobilitätsbedingten Emissionen im professionellen Wintersport realistisch abzubilden und zu zeigen, wie man verantwortungsvoll damit umgeht.
Verantwortung zu übernehmen, heißt für uns, das Thema ernst zu nehmen und sichtbar zu machen, was bisher meist im Hintergrund bleibt. Mit ihrer Teilnahme am Projekt zeigen die Athlet:innen genau das: Sie machen ihre Emissionen transparent, setzen sich bewusst damit auseinander und übernehmen Verantwortung.

ACTANOL Energie unterstützt diesen Weg mit dem CO₂-Tracking und hat dafür die methodische Grundlage geschaffen, um eine fundierte Erfassung überhaupt möglich zu machen.

Wie wir die Emissionen erfasst haben:

Um den CO₂-Fußabdruck der Saison zu ermitteln, haben wir den
Athlet:innen strukturierte Erfassungsunterlagen bereitgestellt.

Dokumentiert wurden alle relevanten Wege – unabhängig vom Verkehrsmittel:
An- und Abreisen zu Trainingsorten, Wettkämpfen, medizinischen Terminen oder Veranstaltungen.

Die Athlet:innen notierten dabei unter anderem:

Anschließend wurden die Angaben zentral ausgewertet. Die CO₂-Emissionen wurden auf Basis anerkannter Durchschnittswerte und Berechnungsgrundlagen den jeweiligen Mobilitätsformen zugeordnet.

Bei Flugreisen wurden zusätzlich spezifische Emissionswerte je nach Flugdistanz berücksichtigt.

So entstand eine realistische, nachvollziehbare und vergleichbare Bilanz der mobilitätsbedingten Emissionen, die auch anschlussfähig für die Kompensation ist.

Das Ergebnis:

11.156,82 Kilogramm CO₂ – so hoch fallen die mobilitätsbedingten Emissionen der siebenmonatigen Wettkampfsaison aus. Berücksichtigt wurden alle dokumentierten Wege der drei Athlet:innen zu Trainings, Rennen und medizinischen Terminen.

Diese Zahl macht greifbar, was sonst meist unter der Oberfläche bleibt und schafft die Grundlage dafür, Verantwortung zu übernehmen. Denn nur was wir erfassen, können wir auch verändern. Genau das ist das Ziel dieser Kampagne: sichtbar machen, verstehen, weiterdenken – und handeln.

Wie wir kompensieren:

Die 11.156,82 Kilogramm CO₂ wurden vollständig durch unser Pyrolyseverfahren kompensiert. Dabei wird Kohlenstoff dauerhaft in Pflanzenkohle gebunden, die unter anderem in Böden, Beton oder anderen Baustoffen eingesetzt werden kann. So bleibt das CO₂ langfristig der Atmosphäre entzogen.

Die Kompensation erfolgt über Senkenzertifikate nach EBC-Standard, die auf realer Kohlenstoffbindung basieren. Mit jedem ausgestellten Zertifikat wird eine exakt berechnete Menge CO₂ kompensiert – nicht durch Vermeidung, sondern durch dauerhafte Entnahme.

Zusätzlich haben wir bei jedem der drei Athlet:innen einen freiwilligen Sicherheitsaufschlag auf die berechnete Emissionsmenge angewendet. So stellen wir sicher, dass mögliche Bewertungsunsicherheiten und kleinere Ungenauigkeiten im Tracking berücksichtigt sind und die tatsächliche Emissionsmenge vollständig ausgeglichen wurde.